Schon wieder ein Monat rum und ich habe diesen Monat doch ein paar Bücher geschafft. Die drei MusketiereIntrige, The Martian und Sturmhöhe haben eine eigene Rezension verpasst bekommen und für die nicht rezensierten Bücher kommen hier noch Kurzbewertungen.

 

Des Teufels Maskerade: Ein Fantasy-Buch, welches in Prag und Wien der k.u.k. Zeit angesiedelt ist.  Mir hat insbesondere die Atmosphäre gefallen, die Victoria Schlederer zu Papier gebracht hat. Ob Prag oder Wien, ich habe immer das Gefühl gehabt, als ob ich selber durch die Straßen dieser Metropolen wandern würde. Die Geschichte hat mich nicht zu 100% überzeugen können, da diese für mich keinen wirklichen Höhepunkt gehabt hat und somit keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen konnte. 4 Sterne.

 

Der Name der Rose: Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass ich ein Buch, in dem theologische, historische und philosophische Themen in epischer Breite diskutiert werden, gut finden würde, ich hätte diese Person für verrückt erklärt. Und dann habe ich „Der Name der Rose“ gelesen und dieses Buch ist auf jeder einzelnen Seite sowas von spannend gewesen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. 4,5 Sterne.

 

Der Teufel von New York: Diesem Buch stehe ich etwas zwiespältig gegenüber. Die geschichtlichen Hintergründe sind wunderbar in die Geschichte eingebettet worden und die Atmosphäre, die die Autorin in diesem Buch heraufbeschwört ist so richtig schon dreckig und authentisch. Leider war die Geschichte nicht so nach meinem Geschmack, Kinderprostitution und –mord sind Themen, über die ich nicht ganz so gerne etwas lese. 4 Sterne.

 

Rebecca: Eines meiner Lieblingsbücher! Zum ersten Mal auf Englisch gelesen und alleine vom sprachlichen her spielt dieses Buch in einer eigenen Liga. Ich könnte bestimmte Abschnitte lese und wäre dann unmittelbar wieder auf Manderley, würde den Rhododendron riechen, die Nässe des Nebels auf meiner Haut und die Augen von Mrs. Danvers im Nacken spüren. Und obwohl ich die Geschichte schon kannte, hat sie mich aufs Neue wieder überrascht. Einer dieser Klassiker, der unbedingt gelesen werden muss.  Volle 5 Sterne!

 

Howl´s Moving Castle: Ja, ich habe ein Kinderbuch/-märchen gelesen und mir hat es wirklich gut gefallen. Liebenswürdige, teils leicht spleenige Charaktere bevölkern das wandelnde Schloss und ich habe jeden einzelnen ins Herz geschlossen. Die Geschichte hat ein paar überraschende Wendungen auf Lager gehabt, nur  wurde die Handlung zum Ende hin für meinen Geschmack etwas zu hektisch und ich hatte leichte Probleme, dem Ganzen noch zu folgen. 4 Sterne.