Die liebe Read a Book hat mich getagged, also mache ich mich an die Beantwortung der Fragen.

 

Schmales Buch oder fetter Wälzer?

 

Eindeutig fette Wälzer. Die meisten Bücher, die ich lese, haben mehr als 400 Seiten und das gefällt mir auch ganz gut, so hat man doch länger gut von der Geschichte. In der letzten Zeit werden die Bücher immer länger bei mir, so habe ich dieses Jahr bereits 5 Bücher gelesen, die mehr als 600 Seiten hatten. Und das sind dann auch die Bücher, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben.

 

Gebraucht oder neu?

 

Ich oute mich und sage, dass ich mir nie ein gebrauchtes Buch gekauft habe (Ausnahme: Fachbücher fürs Studium). Wenn ich mir also ein Papierbuch kaufe, was wirklich sehr, sehr, sehr selten vorkommt (vielleicht so 2-3 mal im Jahr), ist es immer ein neues Buch.

 

Historisch oder Fantasy?

 

Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: Bleib mir weg mit historischen Romanen. Mittlerweile muss ich meine Meinung revidieren, da ich in der letzten Zeit wirklich sehr, sehr gute Romane mit einem historischen Hintergrund gelesen habe. Es darf nur nicht zu romantisch oder dramatisch sein, Familiengeschichten sind auch nicht so mein Ding. Historische Geschehnisse gepaart mit (leichtem) Horror, Krimi / Thriller oder Fantasy finde ich dagegen super.

Fantasy lese ich zwischendurch auch ganz gerne, bloß dieses Genre ist mir immer zu sehr auf Reihen mit Fortsetzungen ausgelegt. Und ich bin echt schlecht darin, eine Bücherreihe zu Ende zu lesen.

 

Hardcover oder Taschenbuch?

Wenn ich mir Bücher kaufe, dann Taschenbücher. Die finde ich einfach bequemer zu lesen und sind auch nicht so teuer (da kommt meine pragmatische Seite in mir durch). 

 

Lustig oder traurig?

Das Buch, welches meinen trockenen, norddeutschen Humor zu hundert Prozent trifft, muss noch geschrieben werden. Bei den meisten Bücher kann ich ein bisschen Schmunzeln, aber richtig Lachen, das hat bis jetzt kaum ein Buch geschafft. Daher entscheide ich mich auch für traurig, aber bitte nur so ein bisschen traurig. Ihr wisst schon - ein Kapitel lang traurig. Einer der Gründe, warum ich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht zu Ende lesen konnte, war der, dass ich bereits in der Mitte des Buches emotional total fertig war. Das ist für mich dann kein erholsames Lesen mehr.

 

Sommer- oder Winterleser?

 

Ich bin ein Ganzjahresleser. Bei mir gibt es da keine Unterschiede und eine Leseflaute kann sich zu jeder Jahreszeit bei mir einstellen.

 

Klassiker oder Mainstream?

 

Ich lese beides sehr gerne, aber dennoch habe ich eine Schwäche für die Klassiker. Ich habe schon sehr viele Klassiker gelesen, die mehr sehr gut gefallen haben und jeder beendete Klassiker fühlt sich dann auch wie ein Erfolgserlebnis an, so nach dem Motto: Ja, ich habe ein Buch zu Ende gelesen, welches schon von Leute vor hunderten von Jahren gelesen wurde. Dementsprechend möchte ich den Klassiker-Anteil in diesem Lesejahr etwas erhöhen. Mal sehen, ob das klappt.  

 

Ratgeber oder Romane?

 

Ganz klar Romane. Wenn ich Ratgeber höre, denke ich gleich "Schnarch". Ratgeber sind echt nichts für mich.

 

Krimi oder Psychothriller?

 

Beides. Obwohl ich für mich sagen muss, dass ich die Krimis, die ich gelesen habe, fast alle besser fand als die Psychothriller, die ich gelesen habe. Psychothriller sind leider doch häufig voller Klischees. Da habe ich mir schon so manches mal die Haare gerauft.

 

Ebook oder Printausgaben?

 

Eindeutig das Ebook. Erst durch den Ebook-Reader bin ich zum ganz großen Leser geworden. Habe ich sonst immer nur 5 Bücher im Jahr gelesen, liege ich mit meinem Ebook-Reader bei ca. 70-80 Büchern im Jahr. Momentan nähere ich mich den Papierbüchern aber wieder an und möchte ein paar mehr Bücher in gedruckter Form lesen. Mal schauen, wie das dann läuft.

 

Sammeln oder Ausmisten?

 

Ich bin der unsentimentalste Mensch, den es gibt und an meinen materiellen Dingen hänge ich nicht besonders. Daher ganz klar das Ausmisten. Die einzige Ausnahme bildet eine Buchausgabe von Hans Christian Andersens Märchen, die ich zur Taufe geschenkt bekommen habe, Dieses Buch ist mir heilig und ich werde es nie weggeben.

 

Internet oder stationärer Handel?

 

Da ich hauptsächlich Ebooks lese, kaufe ich meine Bücher übers Internet. Ich gehe aber auch nicht sonderlich oft in einen Bücherladen und wenn ich in einem bin, ist mein Geldbeutel auf mysteriöse Art und Weise gut verschlossen. Zum Glück habe ich nicht den Hang zu spontanen Einkäufen, das könnte bei Büchern echt teuer werden.

 

Backlist oder Novitäten?

 

Ich lese quer durch die Bank, was mich interessiert. Bestseller lese ich vielleicht mal bei den Krimis oder Thrillern, aber da ich den Bestsellerlisten nicht folge, kann ich das gar nicht so genau beurteilen. Wenn es um Romane bzw. Belletristik geht, lese ich dann eher von der Backlist, da mich die Bücher auf den Bestsellerlisten meistens nicht sonderlich interessieren.

 

Kochbuch oder Backbuch?

 

Hier muss ich ganz klar sagen: Kochbuch. Ich koche viel, viel lieber als das ich backe. Ich bin zwar nicht so verrückt wie meine Mutter, die sich in ihre 1000 Kochbücher wie ein Trüffelschwein vergraben kann und die Welt vergessen kann, aber trotzdem habe ich eindeutig die Kochgene von ihr geerbt. Aber noch besser sind Kochzeitungen.

 

So, schon fertig. Ich tagge:

 

Couscous

 

Conny

 

Lottas Bücher

 

und 

 

Awogfli - Bookcroc