Die rätselhaften Worte - Reginald Hill

Inhalt: 

 

Am Anfang war das Wort. Und das Wort war Mord. Ein Mann ertrinkt, ein anderer verunglückt mit dem Motorrad. Zwei Unfälle, wie es scheint. Doch in zwei Geschichten, die für einen Literaturwettbewerb eingesandt werden, ist alles detailliert beschrieben. Nach dem dritten Todesfall dämmert es dem Kommissarduo Andy Dalziel und Peter Pascoe, dass es sich um einen manischen Serienkiller handeln muss, der offenbar auf Wortspiele und Shakespeare-Zitate fixiert ist.

(Quelle: Amazon)

 

Ich habe ihn gefunden: Der Krimi, an dem sich alle anderen Krimis messen lassen müssen. Angefangen mit der intelligenten Handlung, über das schöne britische Setting bis zu den kauzigen, verschrobenen Charakteren, die die Handlung bevölkern, stimmt bei diesem Buch einfach alles.

Der Kern der Geschichte besteht aus einem klassischen "Whodunit?"-Szenario, welches aber so mitreißend inszeniert worden ist, dass ich als Leser permanent mitgerätselt habe, wer den nun der Mörder ist. Und die Betonung liegt auf dem Wort "miträtseln", da ich die meiste Zeit über genauso planlos war wie die ermittelnden Beamten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der laute und leicht ungehobelte Dalziel und der gebildete Pascoe sind ein ungleiches Duo, welches ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und die letzten Kapitel haben mir eine Leseerlebnis beschert, welches ich so noch nie erlebt habe.  

"Die rätselhaften Worte" kann ich somit wirklich jedem nur ans Herz legen.