Dark Places - Gillian Flynn

Der Februar ist rum und da ich nur 3 Bücher und eine Kurzgeschichte gelesen habe, gibt es diesen Monat keinen Überblick sondern für jedes Buch eine seperate Rezension. Hier kommt also die erste Rezension und der Rest wird dann noch folgen.

 

Inhalt:

Libby Day was just seven years old when her older brother massacred her family while she hid in a cupboard. Her evidence helped put him away. Ever since then she has been drifting, surviving for over 20 years on the proceeds of the 'Libby Day fund'. But now the money is running out and Libby is desperate. When she is offered $500 to do a guest appearance, she feels she has to accept. But this is no ordinary gathering. The Kill Club is a group of true-crime obsessives who share information on notorious murders, and they think her brother Ben is innocent.

Ben was a social misfit, ground down by the small-town farming community in which he lived. But he did have a girlfriend - a brooding heavy metal fan called Diondra. Through her, Ben became involved with drugs and the dark arts. When the town suddenly turned against him, his thoughts turned black. But was he capable of murder? Libby must delve into her family's past to uncover the truth - no matter how painful...

(Quelle: Amazon)

 

Dies ist nach "Gone Girl" das zweite Buch, welches ich von Gillian Flynn gelesen habe und dementsprechend hatte ich eine hohe Erwaltungshaltung an dieses Buch, welche sich nicht erfüllt hat. Hat mich "Gone Girl" mit einem verstörten Gefühl zurückgelassen, habe ich "Dark Places" mit einem gleichgültigen Achselzucken zugeklappt. Ein Buch, welches man lesen kann, aber nicht lesen muss.

Das Hauptproblem bei diesem Buch sehe ich in der Erzählstruktur. Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Personen erzählt: In der Jetzt-Zeit folgt man Libby, die das Geheimnis ihrer Familie aufdecken möchte. Ca. 25 Jahre vorher folgt man Libbys Mutter und Bruder und der verhängnisvolle Tag wird minutiös nacherzählt. Und was soll ich sagen: Die Szenen, die 1985 spielen, haben mich überhaupt nicht interessiert und dadurch ist "Dark Places" doch ein etwas mühsames Leseunterfangen geworden.

Zudem bekommt man, wie bei "Gone Girl" auch, keine positive Identifikationsfigur vorgesetzt, an der sich der Leser orientieren kann. Alle Charaktere sind verquere und gestörte Persönlichkeiten, die mich in diesem Buch leider teilweise richtig genervt haben. 

Vielleicht hätte ich das Buch besser gefunden, wenn ich "Gone Girl" nicht zu erst gelesen hätte. So kommt "Dark Places" nicht über eine solide 3-Sterne-Wertung hinaus.